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Die Kraft des Ozons – Vebego Santé testet die Reinigung der Zukunft

Was wäre, wenn sich Spital- und Klinikflächen genauso gründlich reinigen liessen wie bisher – jedoch nahezu ohne chemische Reinigungsmittel? Vebego Santé hat genau das in zwei aufeinanderfolgenden Pilotprojekten getestet. Die Reinigung mit ozonisiertem Wasser liefert ein beeindruckend klares Ergebnis.

Im Gesundheitswesen sind die Anforderungen an Sauberkeit und Hygiene besonders hoch. Gleichzeitig steigt der Druck, Reinigungsprozesse nachhaltiger zu gestalten, den Einsatz von Chemikalien zu reduzieren und die Arbeitssicherheit für das Reinigungspersonal zu verbessern. Vebego Santé hat deshalb gemeinsam mit dem Technologiepartner Avet AG und mit vollem Rückhalt der Kunden eine innovative Methode auf ihre Alltagstauglichkeit geprüft – die Reinigung mit ozonisiertem Wasser.

Ozon wird vor Ort erzeugt – entweder an einem zentralen Ort per Generator am Wasserhahn oder direkt auf dem Reinigungswagen montiert. Letzteres ist natürlich praktischer, weil keine Laufwege anfallen – muss jedoch mehr Wasser mitgeführt werden. Da Ozon sich schnell in normalen Sauerstoff umwandelt, muss das Ozonwasser innerhalb zwei bis vier Studen (je nach Wasserqualität) nach der Produktion eingesetzt werden.

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Zwei Pilotprojekte für ein praxisnahes Testen

Vebego Santé hat die neue Methode nicht nur theoretisch bewertet, sondern konsequent in der Praxis getestet – in zwei unterschiedlichen Umgebungen, mit verschiedenen Rahmenbedingungen und unter wissenschaftlichen Standards.

Der erste Pilot fand im Reusspark (AG) statt, einem vierstöckigen Pflegeheim mit hohen hygienischen Anforderungen. In drei Etagen wurde vollständig ozonisiertes Wasser eingesetzt, ein Stockwerk blieb bei der konventionellen Reinigung – als Vergleich. Die Bilanz nach dem ersten Pilot war eindeutig: Die Reinigungsmittelkosten sanken um bis zu 80 Prozent.

Ivana Peric, unsere Mitarbeiterin vor Ort, sagt: «Ich bin jetzt schon begeistert. Natürlich müssen wir einiges neu lernen, aber die Resultate sprechen für sich. Ich sehe viel schneller Unterschiede und muss weniger hart drücken oder schrubben. Das macht die Arbeit leichter.» Die Kundenzufriedenheit ist so hoch, dass die maschinelle Bodenreinigung bereits dauerhaft auf ozonisiertes Wasser umgestellt wurde – ein klares Signal des Vertrauens in die neue Methode.

Der zweite Pilot folgte in der Rehaklinik Dussnang (TG) – einem anderen Gesundheitsumfeld mit eigenen Anforderungen. Aufgebaut auf den Erkenntnissen des ersten Pilots, wurde der zweite Test noch systematischer und mehrdimensionaler angelegt: 108 ATP-Messungen*, 36 mikrobiologische Abklatschtests und 18 visuelle Qualitätskontrollen anhand einer Checkliste bildeten das objektive Fundament. Ergänzt wurden diese Messungen durch Befragungen des Klinikpersonals und unserer Mitarbeitenden. So berichtet Anusara Rupper: «Die Reinigung verlief deutlich effizienter und das Ergebnis war sehr überzeugend. Zudem stellte ich fest, dass der Geruch angenehmer geworden ist.»

Messbar sauber

Die Auswertung des Dussnang-Pilots zeigt klare Ergebnisse – sowohl bei den Stärken als auch bei den Grenzen der Methode. Bei der Reinigungsleistung überzeugte ozonisiertes Wasser vollständig: Die mit Ozon gereinigten Testflächen erzielten nach der Reinigung konstant 100 Prozent Pass-Werte* und deutlich tiefere ATP-Werte. Der Mittelwert der Testflächen lag bei 33 RLU*, jener der konventionell gereinigten Referenzflächen bei 72 RLU – je tiefer der Wert, desto sauberer die Fläche. Optisch, haptisch und olfaktorisch waren die Oberflächen einwandfrei sauber: Kein Schmutzfilm, keine Schlieren und logischerweise kein Chemieduft.

Ein weiterer Fokus lag auf der Desinfektionsleistung: In vier von acht Abklatschtests konnte eine nachgewiesene desinfizierende Wirkung festgestellt werden. In den übrigen Fällen zeigte sich eine deutliche Reduktion der Keimzahlen, jedoch nicht durchgehend auf klassischem Desinfektionsniveau.

Diese Erkenntnis ist wertvoll: Ozon eignet sich also bestens zur Reinigung mit keimsenkenden Eigenschaften, als vollständiger Ersatz für zertifizierte Desinfektionsmittel in hochsensiblen Bereichen wie Operationssälen sollte es jedoch mit Bedacht eingesetzt werden. Die ökologischen Vorteile der Ozonreinigung sind substanziell: Kein Verbrauch von Reinigungschemikalien, keine Rückstände auf Oberflächen und in Abwässern, weniger Verpackungsabfall, geringerer Energiebedarf beim Textilwaschen (niedrigere Temperaturen möglich) und eine verlängerte Lebensdauer von Reinigungstextilien.

Wichtig ist auch die Sicherheit: Ozon in hohen Konzentrationen kann gesundheitsschädlich sein. Dank des geschlossenen, vor Ort betriebenen Ozongenerators von der Firma Avet AG blieb die Belastung für Mitarbeitende jedoch weit unterhalb jedes Grenzwertes.

Ozon überzeugt, aber...

Neben den Messdaten war die Akzeptanz bei unseren Mitarbeitenden ein entscheidender Faktor. Die Rückmeldungen aus Dussnang waren durchwegs positiv – mit einem Mittelwert von 4 von 4 Punkten in der Befragung! Oberflächen sahen gleichmässiger aus, fühlten sich besser an, und es gab keine Schlieren und Fingerabdrücke. Das Klinikpersonal beurteilte die Ergebnisse ebenfalls positiv: Räume wirkten frischer und Böden waren nachweislich sauber – ganz ohne Chemiefilm. Operative Anpassungen im Reinigungsablauf waren kaum notwendig – die Methode ist alltagstauglich.

Die Pilotprojekte von Vebego Santé haben gezeigt: Ozonisiertes Wasser ist eine leistungsstarke, sichere und nachhaltige Alternative zur chemischen Reinigung. Die Qualität ist nachweisbar hoch, die Akzeptanz bei Mitarbeitenden und Kunden ist gross und der operative Umstellungsaufwand ist gering.

Die Kraft des Ozons ist bewiesen – in der Praxis, in den Daten und in der Wirkung.

Ozon ist eine natürlich vorkommende, chemisch instabile Form von Sauerstoff. Wird Leitungswasser mittels Elektrolyse mit Ozon angereichert, entsteht ein hochwirksames Reinigungs- und Desinfektionsmittel – ganz ohne Chemiezusätze. Das ozonisierte Wasser wird direkt auf den Oberflächen angewendet. Es greift Bakterien, Viren, Schimmelpilzsporen, Geruchsmoleküle sowie multiresistente Keime durch Oxidation an und macht sie unschädlich. Nach dem Einsatz zerfällt es rückstandslos zu Wasser und Sauerstoff. Die Reinigung mit ozonisiertem Wasser gibt es bereits seit 2020 in der Schweiz. Seit dem 1. Juli 2024 ist ozonisiertes Wasser offiziell als Biozid zugelassen.

* Kleine Erläuterungen zum Messdatendschungel:

  • ATP-Messungen: Eine standardisierte Messtechnik, die organische Rückstände und Keimbelastung auf Oberflächen erkennt

  • Mikrobiologische Abklatschtests: Verfahren zur Überprüfung der Hygiene auf Oberflächen

  • Pass-Werte: Bewertungsstufe für einwandfreie Sauberkeit gemäss festgelegten Grenzwerten

  • RLU (Relative Light Units): Angestrebtes Ziel nach einer Reinigung ist ein Wert von unter 100 RLU, jener der konventionell gereinigten Referenzflächen liegt bei 72 RLU

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