Young Vebego – vier Talente ziehen am selben Strick
Sie arbeiten in unterschiedlichen Regionen und Bereichen, im Vebego-Alltag hätten sich ihre Wege wohl kaum gekreuzt. Heute entwickeln die Vier vom Young Vebego Board gemeinsam Ideen für die Zukunft des Unternehmens. Die Initiative bringt junge Talente im Alter von 20 bis 35 Jahren zusammen und zeigt, was passiert, wenn Menschen Verantwortung übernehmen dürfen.
Meist hören sie sich wöchentlich online: Vanessa Bibic, Elona Gapi-Merdita, Sava Ristic und Dejan Giuralarocca. Als Board von Young Vebego schlagen sie die Brücke zwischen jungen Mitarbeitenden und der Geschäftsleitung. Sie fördern den Austausch und organisieren Fach- und Fun-Events, damit alle den grösstmöglichen Nutzen aus dem Programm ziehen können. Sie werfen Netze aus, stellen Kontakte her, greifen aktuelle Themen auf und holen Inputs von Experten ab. Aktuell arbeiten sie an Empfehlungen für den zukünftigen Einsatz von Power BI – ein Auftrag der Geschäftsleitung mit direktem Bezug zu Business Development. Die frischen Perspektiven der inzwischen zehn Young Vebego Mitglieder werden ernst genommen, sie bereichern das ganze Unternehmen!
Elona arbeitet nach einer kaufmännischen Lehre im Personalwesen und in der Administration bei Vebego Ostschweiz und steckt gerade in einer Weiterbildung zur dipl. Betriebswirtschafterin HF. Sava begann einst als Praktikant im Rahmen seines Bachelorstudiums Facility Management bei Vebego am Hauptsitz in Zürich, arbeitete danach im Mandat SWISS am Flughafen Zürich und kehrte später als Projektleiter Implementierung an den Hauptsitz zurück.
Vanessa engagiert sich im Umwelt- und Qualitätsmanagement und treibt als Nachhaltigkeitsbeauftragte bei Vebego,
ebenfalls am Hauptsitz, entsprechende Themen aktiv voran. Dank ihres Masters in Nachhaltiger Entwicklung verbindet sie ihr Engagement mit fundiertem Fachwissen. Und Dejan ist Mandatsleiter im Gesundheitswesen in der Südostschweiz und bildet sich parallel zum eidg. dipl. Leiter Facility Management & Maintenance weiter. Sie alle haben gemeinsam, dass ihre Vorgesetzten ihr Talent erkannt und sie nominiert haben, um sich die Young Vebego Initiative im niederländischen Mutterhaus anzuschauen. Denn Young Vebego wurde in den Niederlanden bereits vor etwa 15 Jahren auf die Beine gestellt. Sie trafen sich zur Abreise zum ersten Mal und die Chemie stimmte sofort. Die ersten Sprüche liessen nicht lange auf sich warten: Vanessa als Umweltspezialistin würde sicher mit dem Velo dorthin fahren.
«Auch das wäre möglich», lachte sie und doch reisten sie zusammen hin, schauten sich das Programm an und siehe da, kaum wieder daheim auf Schweizer Boden, wurde ein Konzept erstellt und umgesetzt. «Dass wir vier von etwa 6'000 Mitarbeitenden die Möglichkeit bekommen haben, die Schweizer Version aufzubauen und nun weiterzuführen, da fühlt man sich schon sehr wertgeschätzt», sagt Dejan respektvoll und Sava ergänzt stolz: «Und wir sind nach den Niederlanden die ersten, die eine stabile Young Vebego Organisation gegründet haben. Also noch vor Deutschland, Österreich oder Belgien.»
Die Chance, die richtigen Leute kennenzulernen
Diese vier jungen Menschen sind ambitioniert und begeistert von dem, was sie erfahren und leisten, lernen und weitergeben können. Sie hätten sich ohne Young Vebego wohl kaum so gut kennen- und schätzen gelernt. Jedes Board-Mitglied bringt Stärken mit, sie ergänzen sich harmonisch und allen ist gemeinsam, dass sie Vebego mitprägen wollen. Die Wertschätzung, die sie erhalten, zieht sich wie ein roter Faden durch ihre persönliche Geschichte. Elona, mit 22 Jahren das Nesthäkchen an Bord, war vor nicht allzu langer Zeit selbst in Ausbildung, jetzt konnte sie bereits Lernende begleiten und führen. «Die persönliche Weiterentwicklung, die ich dabei erfahre, wenn ich mit den verschiedensten Leuten in Kontakt komme, ist schon sehr spannend. Obendrein die vielen Events, die wir organisieren und an denen wir teilnehmen können und ich sehe, wie das alles so läuft, das ist mega!» Sava ist extrem dankbar für seinen bisherigen Weg bei Vebego: nach seinem Praktikum übernahm er bereits kurze Zeit später Verantwortung als Projektleiter. Dieses Vertrauen, das er erhalten hat, prägt ihn. «Ich schätze sehr, dass ich diesen Weg gehen durfte und genau das ist es, was wir unseren Mitgliedern zeigen wollen, nämlich: packt die Chance, euch intern zu vernetzen, lernt Leute in höheren Positionen kennen und werdet sichtbarer!»
Von nichts kommt nichts
Vanessa ist sich bewusst, dass es ein Privileg ist, sich als Board Mitglied und überhaupt Mitglied von Young Vebego, auch in einem grösseren Umfeld zeigen zu können. «Dein Engagement für Vebego, dein Talent wird wahrgenommen, bei der GL in der Schweiz und innerhalb der internationalen Gruppe. Sie kennen deinen Namen und wissen, für was du stehst, das wäre ohne Young Vebego so nicht möglich! Gerade für junge Leute ist es sehr wertvoll zu sehen, dass es hier eine reale Chance gibt, um weiterzukommen, sich weiterzuentwickeln!» Ihr ist wichtig, dass sich jede Person in ihrem Umfeld wertgeschätzt fühlt, weil fehlende Wertschätzung Menschen klein macht. «Verantwortung bekommen, in Entscheidungen eingebunden sein, an die Personen glauben – wenn du so ins Berufsleben einsteigen kannst, prägt dich das positiv», davon ist sie fest überzeugt.
«Es war von Anfang an klar kommuniziert, dass wir unsere Zeit investieren. Und das ist letztlich ein Investment in uns selber, denn wir profitieren ja vom Netzwerk, von der Sichtbarkeit und zudem haben wir den grossen Vorteil, dass wir als Board die Inputs steuern können, was wir als Team brauchen oder was hilfreich wäre», erklärt Vanessa. Klar sei der Zeitaufwand grösser, fügt Dejan an, neben der Haupttätigkeit kommen nochmals zusätzliche Stunden pro Woche hinzu, zum Beispiel bei der Rekrutierung neuer Mitglieder. «Aber wenn du spürst, dass unser Engagement, unser Wirken für dieses Projekt wahrgenommen wird, dann hat es sich gelohnt. Weil von nichts kommt bekanntlich nichts. Ambitionen verwirklichst du nicht von Punkt 8 Uhr bis 16 Uhr.»
Welches Emoji beschreibt dich am besten?
«Wenn ich mit einem Emoji Dejan beschreiben müsste», schmunzelt Sava, «dann ist es das mit der Krawatte!» Er kenne niemanden, der besser angezogen sei und der einen cooleren Style hätte, erklärt er. «Elona wäre das Lachemoji schlechthin, mit ihr ist es definitiv immer lustig! Vanessa natürlich das mit der Grünpflanze», fährt Sava fort – die Neckereien gehören bei den vier einfach dazu. «Und ich wäre das mit der Sonnenbrille!» Schliesslich ist er gerade frisch aus den Sommerferien heimgekehrt. «Nicht in meiner Lieblingsdestination Griechenland, aber ebenfalls hübsch im schönen Süditalien mit viel Pizza Parma! Sieht man mir das etwa an?» Sie verneinen lachend.
Und Dejan? Die Wertschätzung steht auch bei ihm zuoberst auf der Prioritätenliste. Er holt aus: «Mir ist es extrem wichtig, dass die tägliche Arbeit von unserer Mitarbeitenden in der Operations wertgeschätzt wird! Allgemein und ebenso im Gesundheitswesen. Stellt euch mal vor, unsere Leute würden von heut auf morgen geschlossen nicht bei der Arbeit erscheinen, das Spital könnte innerhalb von 24 Stunden schliessen! Es ist so ein anstrengender und bedeutender Job und trotzdem wird er in unserer Gesellschaft längst nicht von allen akzeptiert. Oder eben wertgeschätzt! Sie sind der Kern unseres Unternehmen, wenn es morgen die Basis nicht mehr gibt, dann gibt es auch uns nicht mehr! Und wer mal selbst mit Reinigungsteams gearbeitet hat, sieht den Beruf mit anderen Augen!» Sava nickt: «Ich hätte gerne mal einen Podcast von dir! Weil du immer so Wertvolles sagst und halt einfach, weil ich dir gerne zuhöre!»
People at their best
Es sind viele kleine Momente und zwischenmenschliche Zeichen, die darauf hinweisen, worum es bei Young Vebego wirklich geht. Natürlich gehören Programme, Meetings und Events dazu. Entscheidend jedoch sind die Menschen: talentierte Persönlichkeiten, die zusammengewürfelt in einem Boot sitzen, einer die Sonnenbrille aufsetzt, der andere die Krawatte umbindet, eine die Pflanze im Schoss hält und die Vierte herzhaft lacht! Gemeinsam stehen sie für Vebego ein, rudern in die gleiche Richtung und sehen ihre Firma in fünf Jahren als führendes integrales Dienstleistungsunternehmen. Und sich selber? Nicht mehr alle im Board Young Vebego, weil dann Vanessa und Dejan schon zu «alt» sind, meinen genau diese zwei augenzwinkernd – doch hoffentlich noch lang im Unternehmen! Sava und Elona lehnen sich entspannt zurück: «Ich bin ja in zehn Jahren längst nicht mal am obersten Alterslimit!», meint sie lachend. Sie sind sich aber alle einig, dass Young Vebego viele Projekte durchführen wird und hoffentlich auch extern Erfolge und Erkenntnisse präsentieren kann. «Ich bin überzeugt, dass es künftig als grosse Ehre gelten wird, Teil von Young Vebego zu sein», resümiert Vanessa, «denn man wird sehen, dass es Leute tatsächlich weiterbringt!»